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Live20260502Munich
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Touch me I’m sick, Programm, 2.5. – 30.5., Lothringer 13 Halle
Der Name vom Programm ist Touch me I’m sick.
Das ist Englisch und bedeutet:
Berühre mich ich bin krank.
Dieses Programm beginnt am 2. Mai 2026.
Es läuft einen Monat.Es geht um Krankheit, Behinderung und künstlerisches Arbeiten.
Das Programm ist inklusiv ausgerichtet.
Menschen mit und ohne Behinderungen sollen sich begegnen.
Sie können verschiedene Angebote nutzen.Es gibt Arbeits-Gruppen, Aufführungen, Konzerte und Kunst.
Einfalls-Reichtum und Kunst sollen damit zu einer Sprache für alle werden.
Das ist der Grund-Gedanke.Bei dem Programm machen Organisationen und Selbst-Hilfe-Gruppen mit.
Und Künstler und Künstlerinnen mit Behinderungen.
So ist ein Programm mit vielen verschiedenen Angeboten entstanden.
Dabei geht es um körperliche und seelische Zustände.
Und ihre Bedeutung für die künstlerische Arbeit.Das Programm ist Teil der aktuellen Haupt-Ausstellung Anftifaschismus: Jetzt.
Anti-Faschismus bedeutet:
Man ist gegen Faschismus.
Das ist eine Form der Herrschaft:
Wenn nur eine Partei die Macht hat.
Wenn keine anderen Parteien und Meinungen erlaubt sind.Die Idee zu diesem Projekt ist von der Künstlerin Mira Mann.
Das Programm ist zusammen mit ihr entstanden und sie ist dafür verantwortlich.
Mira Mann hat Multiple Sklerose.
Das ist eine Nerven-Krankheit.
Sie kann unter anderem zu Geh-Beeinträchtigungen und Blindheit führen.
Die Krankheit kann man nicht heilen.Mira Mann weiß seit 2017 von ihrer Erkrankung.
Seitdem beschäftigt sie sich mit den Veränderungen in ihrem Körper.
Und mit den Folgen für die künstlerische Arbeit.
Sie kennt die Probleme, die durch die Krankheit entstehen.
Aber sie sieht auch neue Möglichkeiten.
Zum Beispiel weil sich die Sicht auf die Welt verändert.Das bedeutet:
Mit einer Behinderung oder bleibenden Krankheit verändern sich die eigenen Wünsche.
Insgesamt sieht die Welt dann etwas anders:
Weil andere Dinge wichtiger werden.
Darum geht es auch in diesem Programm.
Darüber sprechen die beteiligten Personen mit den Gästen.
Aus den Gesprächen können wieder neue künstlerische Ideen entstehen.Übersetzung in Leichte Sprache: Marlene Seifert